Ob als Moderatorin, Journalistin oder professionell als Bloggerin in den Sozialen Medien –  Marion Buk-Kluger berichtet seit über 25 Jahren in vielfältiger Weise über Augsburg, die Region und darüber hinaus. Dabei sucht sie nicht nur das Gespräch mit Stars oder Sternchen, über die sie wöchentlich in ihrer langjährigen Society-Kolumne in der neuen Sonntagspresse berichtet. Vielmehr interviewt sie für diverse Medien verschiedenste Akteure aus allen gesellschaftlichen Schichten, vom Professor bis zum Obdachlosen. Denn die Vollblut-Journalistin und freie Moderatorin brennt für facettenreiche Geschichten. Die Menschen hinter diesen Stories spürt sie auf und zeichnet sie auf umfassende und gleichzeitig spannende Art für ihre Leser und Zuhörer nach. Aber auch schwierige Sachverhalte bringt sie dem Publikum nahe, dafür wurde sie bereits mit dem Intermedia-Globe Silver Award für einen TV-Bericht aus der Finanzwelt zum komplexen Thema Dachfonds ausgezeichnet, und ist nun auch für den MP18 in der Kategorie WORT nominiert.     

Von der Grundschullehrerin zur Journalistin

Bevor Marion Buk-Kluger ihre Berufung entdeckte – den Journalismus – führte sie ihr Weg zunächst in eine andere Richtung: zum Lehramtsstudium, das sie mit den Fächern Germanistik, Biologie, Geschichte und Kunst an der Universität Augsburg erfolgreich mit zwei Staatsexamen abschloss. Doch schon während ihrer Studienzeit spielten die regionalen Medien eine besondere Rolle: um das Studium zu finanzieren, arbeitete Marion Buk-Kluger regelmäßig als Programmassistentin beim Radiosender RT.1. Elektrisiert von der Medienbranche studierte sie später Journalismus an der FU Berlin und ist seit 1990 unermüdlich journalistisch, aber auch ehrenamtlich für ihre Heimatstadt Augsburg im Einsatz. Zudem war und ist sie für den Business TV-Sender der Sparkassen-Finanzgruppe in Stuttgart, bundesweite Fachmagazine sowie für zahlreiche lokale Zeitungen oder Radiosender aktiv.

Marion Buk-Kluger ist immer mit offenen Augen und Ohren unterwegs

Worauf es dabei für die Medienmacherin vor allem ankommt: Alle Menschen stets respektvoll behandeln und ihnen aufmerksam zuhören. So fassen diese wiederum Vertrauen und gewähren einen Einblick in persönliche Geschichten und Erlebnisse, wie beispielsweise Sabrina Schwarz. Jener begegnete Marion Buk-Kluger im Dezember 2016 nach dem Bombenfund in der Augsburger Innenstadt bei der Evakuierung und erfuhr, dass sich ihre Interviewpartnerin seit frühster Kindheit für den Heimatfußball, genauer gesagt den FCA, begeistert. Dadurch wurde die lange Wartezeit im VIP-Bereich in der WWK-Arena zumindest für Sabrina Schwarz eine Art Weihnachtsgeschenk, wie Marion Buk-Kluger in der Stadtzeitung beschrieb. Einen Bericht über die Samenspende eines Augsburgers an ein lesbisches Paar mit Kinderwunsch verwirklichte sie ebenso auf ihre ganz eigene, einfühlsame Art: interessant, aber stets die Würde der Beteiligten. Gleiches gelang ihr beim Bericht über die plötzliche Geburt in der Gersthofer Stadthalle vor einigen Jahren. Und das sind nur drei Beispiele eines großen Portfolios an Publikationen zu den unterschiedlichsten Ressorts, wie Gesellschaft, Politik, Kunst, oder Sport.

Gute Medienarbeit ist keine Dauerparty

Unabhängig vom Thema ist es in den Augen der Journalistin allerdings unerlässlich, dass jeder Bericht professionell recherchiert und beleuchtet wird. Dieses Vorgehen richtet sich ganz nach ihrem Credo, dass kein Sachverhalt unangenehm sein oder vernachlässigt werden soll. Dementsprechend taucht Marion Buk-Kluger regelmäßig in unterschiedliche Ereignisse und Events ein, um ihren Zuhörern und Zuschauern einen Einblick aus verschiedenen Blickwinkeln zu geben. Dabei entdeckt sie nicht selten die Stories hinter den Stories, wie etwa den Fan eines Stars, den sie kurzerhand zum Pressetermin mitnimmt, damit dieser seinem Idol ganz nah begegnen kann. Dass ihre Arbeit, unter anderem die Berichte von den roten Teppichen, keine Dauerparty ist, sondern auch Durchhaltevermögen erfordert, weiß die gebürtige Augsburgerin aus langjähriger Erfahrung. Anders als in großen Medienunternehmen, in denen für die Moderatoren oft unterstützende Redaktionen im Hintergrund stehen, übernimmt sie bei ihren Aufträgen häufig ein ganzes Aufgabenspektrum: sie betätigt sich nicht nur in umfassender Pressearbeit im Vorfeld einer Veranstaltung und schließlich bei der Moderation, wie etwa bei den regelmäßig durchgeführten Galabanden zur Verleihung des Römerordens unter anderem an Musikproduzent Leslie Mandoki oder den Botschafter der José Carreras Leukämie-Stiftung oder den Schauspieler Martin Gruber, sondern engagiert sich zudem bei der Betreuung der Akteure. Ob Ehrengäste, Jury oder Kandidaten bei Musikwettbewerben oder Misswahlen, sie alle sind bei der Augsburgerin guten Händen.

Wortgewandt mit Verantwortung

Neben der Ausdauer gibt es noch einen wichtigen Faktor, den Marion Buk-Kluger speziell zukünftigen Medienschaffenden ans Herz legt: Verantwortung. Denn gerade weil mehr und mehr selbsternannte Influencer auf verschiedenen Kanälen erscheinen, gilt es, eine verantwortungsvolle, fundierte und transparente Berichterstattung im Blick zu behalten. Ihr persönlicher Lieblingsort hierbei ist Augsburg und die Region. Denn das ist nicht nur ihre Stadt – mit „Straßaboh“, Plärrer und Maxstraße – in der sie aufwuchs und Karriere machte. Mehr noch schöpft sie dort jeden Tag aufs Neue Kraft und Inspiration für ihre Berufung und ihren Lebensinhalt: die kreative Arbeit mit den „verrückten“ Medien.

Autor: Eiko Trausch
Cover-Bild: © Barbara Gandenheimer